Berufsverband Akademischer PsychotherapeutInnen e.V.

BAPt für mehr Qualität

Berufsverband akademischer PsychotherapeutInnen für hohe Qualität und Patientenschutz

„Wir sind keine Heilpraktiker, sondern qualifizierte psychotherapeutisch Tätige“

stellt der Vorstand des Berufsverbandes akademischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (BAPt e.V.) fest.

Nach Meldungen über Todesfälle bei Krebsbehandlungen durch einen Heilpraktiker fordert er eine einheitliche bundesweite Berufsbezeichnung für qualifizierte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, die die hohe Qualität der Ausbildung deutlich macht.

2 Presseartikel hierzu sind für eingeloggte Mitglieder im Pressearchiv nachzulesen.

Die Qualitätsstandards auf der Grundlage des Heilpraktikergesetzes seien bei der Anerkennung zum „Heilpraktiker beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie“ entschieden zu niedrig, so der Berufsverband. Der Gesetzgeber müsse bei einer Reform des Gesetzes die Qualitätsstandards deutlich höher setzen. Akademischen Psychotherapeuten, die über eine qualifizierte und auf europäischer Ebene anerkannte Ausbildung verfügen, sollten eine eigene gesetzliche Grundlage für ihre Berufsausübung bekommen. Hierzu eigne sich das „Europäische Zertifikat für Psychotherapie (ECP)“.

Das Heilpraktikergesetz aus dem Jahre 1939 regelt auch die Berufsausübung von akademischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. Der Berufsverband der akademischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (BAPt) setzt sich für hohe Qualität in der Ausbildung und Patientenschutz ein. Der BAPt ist Mitglied im Europäischen Dachverband für Psychotherapie (EAP) und im Deutschen Dachverband für Psychotherapie (DVP).

Friedhelm Magin
BAPt Vorstand